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Schwäbischer Automatisierer investiert in Oberndorfer Präzisions-Werk

Und erweitert damit seine Kompetenz im Bereich der Fertigungsmesstechnik:

Oberndorf am Neckar. Durch die Investition der IWS-automation konnte ein Insolvenzplan für die OPW erstellt werden, der am 23.01.2019 vor dem Amtsgericht Rottweil durch die Gläubiger zur positiven Abstimmung kam. Damit bleibt die OPW am Standort Oberndorf erhalten und sieht mit ihren mehr als 50 Mitarbeitern wieder optimistisch in die Zukunft.  

Durch die Aufnahme, die in finanzielle Schwierigkeiten geratene OPW in die Unternehmensgruppe, entsteht ein globaler Anbieter im Bereich der Fertigungsmesstechnik.

Unsere Kunden erhalten durch diese horizontale Integration ein eng verzahntes Produktportfolio unter einem einheitlichen Management. Die Geschäftsführung der Unternehmensgruppe besteht aus: Dipl.-Ing. (FH) Edwin Ruckgaber (IWS), Dipl.-Ing. (FH)   Joachim Maier (Lehnert), MBA Dipl.-Wirt.-Ing. Uwe Hildebrandt (OPW) und Dipl.-Ing. (FH) Dietmar Weber (IWS, Lehnert, OPW).

Die Geschäftsführer der Unternehmensgruppe, die ihren Berufsweg alle mit einer technischen Lehre begonnen haben, freuen sich besonders darüber, dass jetzt durch OPW eine technische Ausbildungsstätte in die Unternehmensgruppe integriert wird. Die künftige Strategie beschreibt Herr Dietmar Weber wie folgt: „Die Teillösungen der einzelnen Unternehmen für die Herausforderungen der „Industrie 4.0“ können nun zum Vorteil des Kunden in einem Gesamtkonzept realisiert werden“.

OPW Geschäftsführer Uwe Hildebrandt mit dem Sanierungsberater Matthias Kühne von  Kanzlei Nickert sowie der vom Gericht bestellte Sachwalter Dr. Dirk Pehl von Schultze & Braun hatten das Unternehmen OPW ab März 2018 im Eigen­verwaltungsverfahren fortgeführt und intensiv an einer Sanierungsmöglichkeit gearbeitet.

Als starker Partner für die Eigen­verwaltung standen die Kreissparkasse Rottweil und die IWS / Lehnert - beide seit Jahrzehnten in intensiver Geschäftsbeziehung – auch in dieser schwierigen Zeit fest an der Seite von OPW.

„Die gute Zusammenarbeit der Beteiligten war ein Schlüsselfaktor für die gelungene Sanierung der OPW“, lobt Sachwalter Dr. Pehl. „Es freut mich, dass OPW erfolgreich weitergeführt werden kann.“

OPW blickt auf eine rund 70-jährige Tradition als Unternehmen zurück. Seit seinen Anfängen entwickelte sich OPW heute zu einem hochspezialisierten Unternehmen der Fertigungsmesstechnik mit einem hohen internationalen Marktanteil. Es gibt nur wenige Unternehmen weltweit, die diese präzise Technik und individuelle Leistungen anbieten können. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal wird die gesamte Unternehmensgruppe gestärkt.

Vor dem Hintergrund der entstandenen Unternehmensgruppe erklärt Herr Kühne mit Überzeugung: „OPW kann jetzt wieder mit voller Kraft aus dem Restrukturierungsverfahren entlassen werden.“

Herr Hildebrandt spricht einen besonderen Dank an die Lieferanten, Kunden und Mitarbeiter, die OPW während des Eigen­verwaltungsverfahrens die Treue gehalten haben, aus und freut sich unter dem Motto „Damit zusammen wächst, was zusammen gehört“ auf die neuen Aufgaben.

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