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Höchster Porzellan-Manufaktur fokussiert ihre Vertriebskanäle

Frankfurt am Main. Die Höchster Porzellan-Manufaktur fokussiert ihre Vertriebskanäle auf den Manufaktur-Direktverkauf und den Webshop. Das „HPM HOUSE“ in der Frankfurter Innenstadt wurde geschlossen und geräumt. „Bereits vorinsolvenzlich bestanden erhebliche Mietrückstände. Der Vermieter hat die Bemühungen um eine Sanierungslösung soweit ihm möglich unterstützt, letzlich aber dennoch gekündigt“, sagt Insolvenzverwalter Frank Schmitt.  

Im Manufaktur-Direktverkauf am Unternehmenssitz im Porzellanhof, Palleskestraße 32, in Frankfurt-Höchst und im Webshop (https://shop.hoechster-porzellan.de/?lang=de) läuft der Verkauf der von Hand gefertigten Wohn- und Geschenkaccessoires mit dem Markenzeichen des Mainzer Rades normal weiter. Das gilt auch für die Suche nach einer Sanierungslösung. „Alle Beteiligten arbeiten weiter an einer Sanierungslösung für die Höchster Porzellan-Manufaktur“, sagt Schmitt. Die bisherigen Gespräche verliefen gut und sehr konstruktiv, und er sei weiterhin zuversichtlich, dass die Chance besteht, die Manufaktur sowie die Arbeitsplätze am Standort zu erhalten, so der Insolvenzverwalter weiter. Schmitt und sein Kollege, Rechtsanwalt Alexander Eggen, führen den Geschäftsbetrieb der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands weiter fort.

 

Über die Höchster Porzellan-Manufaktur: Die Höchster Porzellan-Manufaktur wurde wurde 1746 als kurfürstlich-mainzische Porzellanmanufaktur gegründet und ist damit die zweitälteste Porzellanmanufaktur in Deutschland. Das Gründungsprivileg des Kurfürsten von Mainz umfasste die Monopolstellung in Kurmainz und das Privileg, das Mainzer Rad als Markenzeichen für Höchster Porzellan zu führen. Am Sitz der Höchster Porzellan-Manufaktur 1746, einem denkmalgeschützten Industriebau am Höchster Stadtpark, fertigen zehn Mitarbeitende heute, wie vor mehr als 270 Jahren, Wohn- und Geschenkaccessoires in höchster kunsthandwerklicher Qualität von Hand. Als einzige Porzellanmanufaktur Hessens ist sie eine Perle mit kulturgeschichtlicher Bedeutung.

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