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EuGH: Geschäftsführer einer hauptsächlich in Deutschland tätigen Limited haftet in der Insolvenz nach deutschen Regeln

Luxemburg/Erfurt. Der Europäische Gerichtshof hat am 10. Dezember entschieden, dass die Direktorin einer Limited nach britischem Recht in einem Insolvenzverfahren in Deutschland für Zahlungen haftbar gemacht werden kann, die sie nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit der Limited geleistet hat. Inwieweit auf eine nach EU-ausländischem Recht gegründete Gesellschaft, die hauptsächlich in Deutschland geschäftlich tätig ist, das deutsche GmbH-Gesetz angewandt werden darf, war zuvor jahrelang umstritten.

„Es ist uns gelungen, in dieser Frage endlich Rechtssicherheit herzustellen, indem wir ein europarechtliches Urteil in unserem Sinne erreicht haben. Ich gehe nun davon aus, dass auch der Bundesgerichtshof meiner Rechtsauffassung folgt und wir die Ansprüche im Sinne der Gläubiger durchsetzen können“, sagt der Erfurter Rechtsanwalt Dr. Thomas Dithmar von Schultze & Braun, der als Insolvenzverwalter der Kornhaas Montage und Dienstleistungs Ltd. das Urteil des EuGH gegen die ehemalige Direktorin des Unternehmens herbeigeführt hat.

Dithmar hatte gegen die ehemalige Direktorin der Gesellschaft geklagt, um sie nach


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