WOB-SKY: Sanierungslösung für den Spezialisten für Verkauf und Vermietung von Arbeitsbühnen angestrebt

18. Mai 2026 Pressemitteilung Verfahren

  • Tobias Hartwig von Schultze & Braun zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt – Ziel: Erhalt des Unternehmens und der rund 15 Arbeitsplätze am Unternehmenssitz in Wolfsburg
  • Verkauf und Vermietung von Arbeitsbühnen sowie Teleskop- und Gabelstaplern läuft in vollem Umfang weiter – Belegschaft und Kunden sind über die aktuelle Situation informiert
  • Finanzielle Schieflage durch Krise des Bau- und Immobilienbereichs sowie Fachkräftemangel – Einsatz der Optionen des Insolvenz- und Sanierungsrechts

Wolfsburg / Braunschweig. Tobias Hartwig von Schultze & Braun hat sich zusammen mit seiner Kollegin Kristin Winter unmittelbar nach dem Insolvenzantrag einen Überblick über die wirtschaftliche Situation und die Sanierungsmöglichkeiten für die WOB-SKY GmbH verschafft. Ihr Ziel ist es, zusammen mit Oliver Barth, dem Gründer und Geschäftsführer von WOB-SKY, eine Sanierungslösung zu erreichen. Der Spezialist im Bereich Verkauf und Vermietung von Arbeitsbühnen sowie Teleskop- und Gabelstaplern und die rund 15 Arbeitsplätze am Unternehmenssitz in Wolfsburg sollen erhalten werden. Dies wäre durch eine Sanierung aus eigener Kraft über einen sogenannten Insolvenzplan, den Einstieg eines Investoren in das bestehende Unternehmen, aber auch die Integration von WOB-SKY in eine Unternehmens-Gruppe möglich. 

Seit über zehn Jahren am Markt aktiv

„Es haben sich bereits erste Interessenten gemeldet, mit denen wir nun Gespräche führen. Zudem werden wir aktiv auf potentielle Investoren zugehen“, sagt Tobias Hartwig, der vorläufige Insolvenzverwalter. Für die Suche nach potentiellen Investoren für das Unternehmen, das seit über zehn Jahren bundesweit aktiv ist und einen Jahresumsatz von drei Millionen Euro erzielt, hat Tobias Hartwig die Unternehmensberatung Deloitte beauftragt. Das dortige Team wird von Burkhard Jung (Partner) und Merlin Smeenk (verantwortlicher Director) geleitet. „Mit dem passenden Partner sehe ich gute Chancen, dass WOB-SKY mit seinem Leistungsportfolio auch in Zukunft am Markt aktiv sein kann“, sagt Tobias Hartwig. Der Diplom-Wirtschaftsjurist leitet unter anderem den Standort Braunschweig der bundesweit vertretenen Kanzlei Schultze & Braun. 

Bundesweite Vermietung moderner Arbeitsbühnen 

Der Verkauf und die Vermietung von Arbeitsbühnen sowie Teleskop- und Gabelstaplern, aber auch das Schulungs- und Serviceangebot von WOB-SKY laufen unterdessen in vollem Umfang weiter. „Für nahezu alle Tätigkeiten, bei denen es hoch hinaus gehen muss, haben wir die passenden Fahrzeuge, Anlagen oder Gerätschaften – und das lokal, regional und bundesweit“, sagt Oliver Barth. „Unser Unternehmen hat sich seit der Gründung kontinuierlich weiterentwickelt – technisches Know-how, hohe Lieferbereitschaft und profunde Marktkenntnis sind für uns bis heute selbstverständlich und zusammen mit einer individuellen Beratung Grundlage unserer Tätigkeit.“ 

Die Kunden von WOB-SKY profitieren neben der großen Auswahl an Maschinen und Gerätschaften auch von der Erfahrung und dem Know-how der hochqualifizierten und engagierten Belegschaft. Die Kunden, die aus der Region rund um Wolfsburg, aus Niedersachsen und dem gesamten Bundesgebiet kommen, sind über die Entwicklung im Unternehmen informiert. Viele unterstützen die Bestrebungen und wollen WOB-SKY auch in dieser besonderen Situation die Treue halten.

Liquiditätslücke konnte kurzfristig nicht aus eigener Kraft geschlossen werden 

Die finanzielle Schieflage des Unternehmens ist unter anderem durch das herausfordernde Marktumfeld im Bau- und Immobilienbereich entstanden, das sich auch angesichts der steigenden Preise für Materialien und Rohstoffe stetig eingetrübt hat. WOB-SKY ist davon einerseits direkt durch die steigenden Kosten, andererseits aber auch durch die Krise bei den Kunden betroffen, bei denen höhere Kosten zu weniger Aufträgen führen. „Weniger Baustellen und Dienstleistungen im Gebäudebereich bedeuten zwangsläufig auch weniger Arbeitsbühnen“, fasst Oliver Barth die aktuelle Herausforderung zusammen. „Viele unserer Kunden leihen ihre Arbeitsbühnen und Stapler regelmäßig bei uns. Da sie auch von der Krise in ihrer Branche betroffen sind, konnten und können sie uns nicht wie gewohnt beauftragen.“ Hinzu käme der Fachkräftemangel. Dadurch konnte WOB-SKY mitunter weniger Aufträge bearbeiten und hatte selbst höhere Kosten als geplant, da die fehlenden Mitarbeitenden temporär von extern verpflichtet werden mussten, so der Geschäftsführer weiter. Diese Kombination aus wirtschaftlichen Herausforderungen führte zu einer Liquiditätslücke, die kurzfristig nicht aus eigener Kraft geschlossen werden konnte. 

Die finanziellen Schieflage des Unternehmens soll nun mit den Optionen des Insolvenz- und Sanierungsrechts behoben werden. „Wir wollen das Verfahren nutzen, um mit der Unterstützung von Tobias Hartwig und Kristin Winter und den Möglichkeiten des Insolvenz- und Sanierungsrechts die Maßnahmen fortzuführen, die wir bereits initiiert haben und sie zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Wir sind zuversichtlich, dass uns das gelingt“, sagt Geschäftsführer Oliver Barth. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeitenden von WOB-SKY sind mindestens bis Ende Juni gesichert. Sie sind über die aktuelle Situation und die nächsten Schritte informiert. 

Über WOB-SKY: WOB-SKY mit Sitz in Wolfsburg ist ein Spezialist für den Verkauf und die Vermietung von Arbeitsbühnen sowie Teleskop- und Gabelstaplern und hat für nahezu alle Tätigkeiten, bei denen es hoch hinaus gehen muss, die passenden Fahrzeuge, Anlagen oder Gerätschaften. Das Unternehmen ist seit über zehn Jahren am Markt aktiv. Für WOB-SKY sind rund 15 Mitarbeitende tätig. Die Kunden von WOB-SKY kommen aus der Region rund um Wolfsburg, aus Niedersachsen und dem gesamten Bundesgebiet. Das Unternehmen erzielt einen Jahresumsatz von drei Millionen Euro.


Vorläufiger Insolvenzverwalter

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Matthias Braun

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