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Schultze & Braun würdigt exzellente Abschlussarbeit eines jungen deutsch-französischen Juristen

Paris/Achern. Die Rechtsanwalts­gesellschaft Schultze & Braun aus Achern hat am Donnerstag, 28. November, dem 24-jährigen Jurastudenten Philip Maximilian Bender den Exzellenzpreis 2013 für deutsch-französische Studienlaufbahnen im Fach Jura überreicht. Die Auszeichnung wird von der Deutsch-Französischen Hochschule in Saarbrücken verliehen und von Schultze & Braun gefördert. Rechtsanwalt & Avocat Patrick Ehret übergab den Preis im Beisein der deutschen Botschafterin Dr. Susanne Wasum-Rainer in Paris.

„Herr Bender hat in seinem Studiengang exzellente Leistungen gezeigt und in seiner Abschlussarbeit insbesondere seine wirtschaftsjuristische Kompetenz unter Beweis gestellt“, würdigte Ehret den Preisträger. Der Laudator ist Mitglied des Cross-Border-Teams bei Schultze & Braun und berät als Experte französische und deutsche Unternehmen bei grenzüberschreitenden Fragen des Wirtschafts- oder Sanierungsrechts.

Philip Maximilian Bender ist einer von jährlich mehr als 1.000 Absolventen eines bi- oder trinationalen Studiums, die die DFH jährlich zählt. Er studiert Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie der Université Panthéon-Assas in Paris. Zusätzlich besuchte er ergänzende Kurse der Philosophie an der École normale supérieure in Paris.

In seiner Abschlussarbeit widmet sich Bender der Frage nach der Notwendigkeit einer europäischen Gesellschaftsform für mittlere und kleinere Unternehmen, der sogenannten Societas privata europaea (SPE). Die SPE ähnelt der deutschen GmbH, ein entsprechender Verordnungsentwurf auf europäischer Ebene scheiterte allerdings bisher. Bender hingegen bejaht den Nutzen einer solchen Gesellschaftsform und geht insbesondere darauf ein, welche konkrete Form eine solche SPE annehmen sollte. Dabei untersucht Bender die zwei in dem Verordnungsentwurf besonders umstrittenen Themenkomplexe des Gläubigerschutzes und der Arbeitnehmerbeteiligung vor dem Hintergrund der Unterschiede insbesondere in der deutschen und der französischen Rechtstradition.

„Herr Bender beweist damit sein grenzüberschreitendes Denken, das immer wichtiger wird in einem Europa, das mit jedem Tag enger zusammenwächst“, würdigt Laudator Ehret die Leistung des jungen Juristen.

Foto zur Preisverleihung:

Das Bild zeigt (von links) die deutsche Botschafterin in Paris, Dr. Susanne Wasum-Rainer, Preisträger Philip Maximilian Bender, den Präsidenten der DFH, Patrice Neau, sowie Patrick Ehret von Schultze & Braun.


Schultze & Braun GmbH Rechtsanwalts­gesellschaft
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