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EdW-Beitragszahler schüren falsche Hoffnungen

Nach wie vor ist unklar, wie die angemeldeten Forderungen zu prüfen sind bzw. nach welchem Verteilungsmaßstab die zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschüttet werden könnten. Die Abstimmung und Einigung über einen solchen Verteilungsmaßstab war der Kernpunkt des Insolvenzplans. Des Weiteren besteht durch die behaupteten Aussonderungsansprüche an dem so genannten Treuhandvermögen Unsicherheit darüber, ob der Insolvenzverwalter diese Mittel überhaupt verteilen darf und wenn ja, nach welchem Verteilungsmaßstab. Diese Fragen wurden auch vom Landgericht nicht beantwortet, so dass die Aussage des Herrn Ross nicht richtig ist. Ganz offensichtlich wird der Kampf der EdW-Beitragszahler gegen das Entschädigungssystem bzw. gegen die EdW vorliegend auf dem Rücken der Beteiligten des Insolvenzverfahrens, insbesondere der Gläubiger ausgetragen.

In diesem Gesamtzusammenhang wird auch immer wieder auf vermeintlich nicht geprüfte Ansprüche gegen den Broker der Phoenix, der MAN financial ltd., eingegangen. Der Insolvenzverwalter hat jedoch gründlich untersucht, ob Mitarbeiter von MAN financial ltd. in den Betrug involviert waren. Dafür konnten keine Anhaltspunkte gefunden werden. Um jedoch jedem Anleger die Möglichkeit zu eröffnen, die gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich der Rolle von MAN zu überprüfen, wird der Insolvenzverwalter im Laufe der ersten November-Hälfte einen ausführlichen Sonderbericht betreffend des Ablaufs des Betruges bei Phoenix zur Insolvenzakte reichen. Daraus ergibt sich, dass Ansprüche gegen Mitarbeiter von MAN financial ltd. nicht bestehen.

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