Corona:
Finanzierung

Die Corona-Krise hat die deutsche Wirtschaft fest im Griff. Unternehmen müssen ihre Produktion drosseln oder sogar ganz herunterfahren, Gewerbebetriebe, Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen müssen auf behördliche Anordnung schließen, Veranstalter müssen ihre Events absagen. Schnell stellt sich da die Frage: Wie kann ich mit meinem Unternehmen unter diesen Umständen weitermachen? Wie komme ich an Einnahmen, um meine Rechnungen zu bezahlen? Welche staatlichen Hilfen gibt es für mein Unternehmen? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Liquidität sichern und Ihr Unternehmen stabilisieren.

Wir haben die verschiedenen aktuell laufenden und bereits beschlossenen Maßnahmen des Bundes HIER und die Maßnahmen der Bundesländer HIER für Sie übersichtlich zum Download. zusammengestellt.

Gegenmaßnahmen einleiten – Staatliche Hilfen nutzen!

Zur Beschaffung von Liquidität hat die Bundesregierung die „Bazooka“ ausgepackt: Für mittlere und große Unternehmen können verschiedene ganz erheblich aufgestockte Programme der KfW in Anspruch genommen werden. Die konkrete Abwicklung erfolgt dann meist über die jeweilige Hausbank.

Daneben hat der Bund ein umfangreiches Programm für die aktuell besonders betroffenen Kleinstunternehmen bis zehn Mitarbeiter aufgelegt. Das Programm ermöglicht unbürokratisch Zuschüsse von bis zu 15.000 Euro ermöglicht. Dieser Zuschuss muss später nicht zurückgezahlt werden.

Auch die einzelnen Bundesländer haben reagiert und eigene, im Detail sehr unterschiedliche Förderprogramme für die jeweils heimische Wirtschaft initiiert. Es steht zu erwarten, dass kurzfristig auch entsprechende Zuschussprogramme für mittlere und große Unternehmen aufgelegt werden. Die Einzelheiten hierzu sind aber noch unklar. Die Voraussetzungen für die Auszahlung solcher Darlehensmittel oder Direkthilfen sind je nach Programm sehr unterschiedlich. Wir helfen Ihnen gerne dabei, möglichst schnell und unkompliziert diese Mittel in Anspruch zu nehmen. Soweit hierfür fachkundige Bescheinigungen erforderlich sind, kann Schultze & Braun diese selbst beisteuern. Sprechen Sie uns jederzeit gerne an. .

Darüber hinaus können alternative Finanzierungmöglichkeiten wie Factoring, Wareneinkaufsfinanzierung, Sale-&-Lease-back-Transaktionen oder der Verkauf nicht betriebsnotwendiger Vermögensgegenstände genutzt werden, die vielfach in wirtschaftlichen Krisen erprobt sind.

Drohen sonstige Finanzierer ihre Finanzierungen zu kündigen, weil beispielsweise bestimmte Bedingungen des Finanzierungsvertrags nicht mehr erfüllt werden können, sollte der Geschäftsführer frühzeitig eine Verhandlungslösung suchen und gegebenenfalls zusätzlichen Liquiditätsbedarf einplanen. Kleinunternehmen können unter Umständen in den Genuss neuer gesetzlicher Möglichkeiten wie eines Zahlungsmoratoriums oder eines zeitlich beschränkten Leistungsverweigerungsrechts kommen, um durch bestehende Zahlungspflichten angesichts der Corona-Krise nicht zahlungsunfähig zu werden. Auch können Miet- und Pachtzahlungen gegebenfalls ohne Kündigungssanktion bis Ende Juni 2020 ausgesetzt werden, um die Liquidität zu schonen.


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